Kurzfilme Luftraumverletzungen
Clips de sensibilisation aux incursions non autorisées dans un espace aérien
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Kurzfilme Luftraumverletzungen
Clips de sensibilisation aux incursions non autorisées dans un espace aérien

2015 verzeichnete die Statistik des Bundesamtes für Zivilluftfahrt 359 Luftraumverletzungen. Im Jahr 2016 dürfte diese Zahl, nicht zuletzt wegen der Meldepflicht nach EU 376/2014, sogar noch höher liegen. Dies, obwohl immer mehr elektronische Hilfsmittel zur Verfügung stehen, die Piloten eigentlich vor dem Eindringen in einen kontrollierten oder gar gesperrten Luftraum warnen sollten.

Die vom BAZL geleitete Airspace Infringement Working Group (AIWG) setzt sich aus Expertinnen und Experten der Luftwaffe, Skyguide, der General Aviation und des BAZL zusammen. 2015 beschloss die AIWG, fünf Kurzfilme zum Thema Luftraumverletzungen zu produzieren. Zusammen mit dem Berner Filmemacher Urs Gruenig wurden 2016 diese Filme unter Einbezug der AIWG-Vertreter gedreht. Die Filme zeigen, wie ein von seinen Passagieren abgelenkter Motorflugpilot im Raum Zürich den Durchstart eines Linienflugzeuges provoziert. Man sieht, wie eine wetterbedingte Abweichung vom Flugplan zu einer gefährlichen Annäherung zwischen einem Helikopter und einem Motorflugzeug führt. Und man erfährt, was geschieht, wenn ein Segelflugzeug oder Hängegleiter versehentlich in einen militärisch genutzten Luftraum eindringen. Zuletzt erklärt ein Profi der Luftwaffe, wie man sich korrekt bei einem Abfangmanöver durch die Luftwaffe verhalten soll.

Ab nächster Woche werden die Filme in jeweils einer deutschen und einer französischen Version auf stay safe gestellt. Selbstverständlich können und sollen die Links von allen Interessierten, ob Einzelpersonen, Verbände oder Flugschulen genutzt werden. Die Filme können einzeln oder als ganze Serie verwendet werden und sind auf der BAZL Website unter stay safe abrufbar.

En 2015, l’Office fédéral de l’aviation civile (OFAC) a recensé pas moins de 359 incursions non autorisées dans un espace aérien. Ce chiffre devrait même être dépassé en 2016 notamment en raison de l’obligation de compte rendu introduite par le règlement (UE) n° 376/2014 alors même que les assistances électroniques actuellement disponibles sont censées prévenir les pilotes avant de pénétrer dans un espace aérien contrôlé ou interdit.

Devant ce constat, l‘Airspace Infringement Working Group (AIWG), groupe de travail réunissant sous la direction de l’OFAC des experts des Forces aériennes, de Skyguide et de l’aviation générale, a décidé en 2015 de produire cinq clips de sensibilisation à la problématique des incursions non autorisées dans un espace aérien. Le tournage, qui s’est déroulé en 2016, a été confié au cinéaste bernois Urs Gruenig, assisté pour l’occasion de représentants de l’AIWG. Les clips mettent en scène plusieurs situations dangereuses dans le ciel. On voit ainsi un pilote d’avion, distrait par ses passagers, contraindre un avion de ligne à interrompre son atterrissage à Zurich. Un autre clip montre comment un changement de plan de vol dicté par les conditions météorologiques manque de causer une collision entre un hélicoptère et un avion. Deux clips illustrent les conséquences de l’incursion involontaire de planeurs et de parapentes dans des espaces aériens utilisés par l’armée. Enfin, un membre des Forces aériennes explique le comportement à adopter en cas d’interception par un appareil militaire.

Les clips en version allemande et française seront mis en ligne la semaine prochaine sur la page stay safe du site de l’OFAC! Ils peuvent être utilisés séparément ou en bloc et sont accessibles à tous les intéressés – particuliers, associations, écoles d’aviation, etc.


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Benjamin Meier
Benjamin MeierWär doch mal en tolli sach wenn s BAZL wür offizielli digitali Luftruumdate zur Verfüegig stelle.
Thomas Sailer
Thomas SailerIch finde das auch etwas stossend, dass der Regulator zwar viel Energie ins Lamentieren über Luftraumverletzungen steckt, aber anscheinend nicht in der Lage ist, für eine zeitgemässe Publikation der Luftraumdaten zu sorgen. Tote Bäume sind im Jahre 48 nach Internet wohl kaum mehr zeitgemäss für solche Daten. Ebenfalls unrühmlich ist das Chaos, das die Schweiz gerade in EAD veranstaltet - da fehlt z.B. die CTR Altenrhein und die TMA Genf gleich komplett. Der Rest Europas kann das besser.
Stay Safe
Stay SafeLieber Benjamin Meier, lieber Thomas Sailer Merci für eure Inputs zum Thema digitale Luftraumdaten. Die Umsetzung ist technisch und gemäss internationalen Vorschriften nicht ganz so einfach. Wir kennen aber das Bedürfnis, teilen eure Meinung und werden das Thema weiterverfolgen.
Benjamin Meier
Benjamin MeierLiebes BAZL, Da erstaunt es einem um so mehr, dass die Österreichischen Kollegen (Austro Control) dies bereits können (oder doch wollen?). Darüber, ob das KML-Format nun das Optimale dazu ist, lässt sich bestimmt streiten. https://www.austrocontrol.at/flugsicherung/aim_services/aim_produkte/luftraumstruktur
Christoph Blust
Stay Safe
Stay SafeSeit dem Frühling 2016 sind alle Luftfahrteilnehmenden verpflichtet, besondere Vorkommnisse, welche die Flugsicherheit beeinträchtigen (oder beeinträchtigen könnten) der zuständigen Aufsichtsbehörde zu melden. EU 376/2014 ist die entsprechende EU-Verordnung dazu. Ein FAQ zum Meldewesen findest du hier: http://staysafe.bazl.admin.ch/einfuehrung-meldewesensignalisation-dincidents/
Christoph Fässler
Christoph FässlerKann den obigen Kommentarten nur folgen, es ist nicht nachvolziehbar wieso es keine offizielle Digitale Luftraumdaten der CH gibt. Ausserdem währe es wünschenswert wenn das DABS in einer smartphonetauglichen Version verfügbar währe, so könnte man es auch bei kurzfristigen Flugroutenänderungen konsultieren. Am besten gleich mit einer Ortungsfunktion, da die Grenzen oft nicht ganz klar sind. Aber die Filme sind eine gute Sache.
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